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Cannabis-Medikament zugelassen In
Großbritannien steht der Vermarktung des Cannabis-haltigen
Medikaments Sativex nichts mehr im Weg: Die britische
Zulassungsbehörde hat dem verschreibungspflichtigen
Arzneimittel die Zulassung für die Behandlung von
Muskelsteifheit bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) erteilt.
Hersteller ist das britische Unternehmen GW Pharmaceuticals, die
Vermarktung übernimmt Bayer Schering Pharma.
Großbritannien sei das erste Land, das Sativex eine komplette
Zulassung erteilt habe, so der Hersteller. In Kanada wird das
Medikament zwar bereits seit 2005 zur Behandlung von neuropathischen
Schmerzen bei MS-Patienten eingesetzt. Die Zulassung erfolgte
allerdings unter der Auflage, dass die Wirksamkeit des Arzneimittels in
weiteren Studien nachgewiesen werden muss.../apotheke adhoc ...mehr
Merck erhält Zulassung
für orale Multiple-Sklerose-Therapie in Russland Der
Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck KGaA hat in
Russland die Zulassung für Tabletten des Medikaments Cladribin
erhalten. Die Therapie für Multiple Sklerose werde
voraussichtlich ab Anfang 2011 unter dem Namen Movectro verkauft,
teilte das Unternehmen am Montag mit. Sie sei die erste Therapie, die
oral verabreicht werde. Das Unternehmen rechne nun mit weiteren
Zulassungen in naher Zukunft, sagte Geschäftsleitungsmitglied
Elmar Schnee. Merck hat in rund 40 Ländern die Zulassungen
beantragt und wartet auf Genehmigungen der Behörden in Europa
und den USA.../finanznachrichten.de ...mehr
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Sonne, seltener MS? Nach
der Diagnose MS fragen viele Patienten, was sie denn selbst tun
können, um den Krankheitsverlauf zu mildern. Bisher konnten
Ärzte hier nur wenige Antworten geben, da weitgehend unklar
ist, ob und wie der Lebensstil die Erkrankung beeinflusst. Man
weiß etwa, dass Rauchen den Verlauf verschlimmert, und man
deswegen am besten damit aufhört. Vielleicht kann man jetzt
noch den Rat geben, öfter mal ein kurzes Sonnenbad zu nehmen,
um die Vitamin-D-Spiegel hoch zu halten, denn erstmals gibt eine kleine
Therapiestudie fundierte Hinweise auf einen günstigen Effekt
von Vitamin D bei MS.../Ärzte Zeitung ...mehr
BGH erlaubt
Präimplantationsdiagnositik bei Risikogruppen Bei
Paaren mit einer Veranlagung zu schweren Erbschäden
dürfen Ärzte künftig im Reagenzglas
befruchtete Eizellen auf Genschäden untersuchen und nur die
gesunden Zellen für eine künstliche Befruchtung
auswählen. Embryonen mit Gendefekt dürfen straflos
verworfen werden, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) am Dienstag.
(AZ: 5 StR 386/09) Der 5. Senat des BGH in Leipzig erlaubte die
sogenannte Präimplantationsdiagnostik (PID) allerdings nur bei
den betroffenen Risikogruppen, weil durch diese Methode die Zahl der
Abtreibungen schwerst behinderter Kinder vermindert wird. Ansonsten
könnten sich Frauen für eine legale Abtreibung
entscheiden, wenn während ihrer Schwangerschaft eine
Behinderung des Embryos festgestellt wird. Ein darüber hinaus
gehender Einsatz der PID bleibt damit strafbar: Etwa die Auswahl von
Embryonen, für die Geburt einer
„Wunschtochter“ oder eines
„Wunschsohnes“, sind mit dem Urteil
„nicht der Weg geöffnet“, betonte das
Gericht.../Deutsches Ärzteblatt ...mehr
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