Multiple Sklerose
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e-med Forum Multiple Sklerose 18. Januar 2018 Kontakt  Impressum  
 

Ausgesuchte MS-Links:

 

Vererbung von MS


Ist MS erblich ?

von Dr. Dorothee Röhrig,

Fachärztin für Neurologie, Medizinische Genetik

 

Multiple Sklerose (MS) ist eine Erkrankung des Zentralnervensystems, bei deren Entstehung und Verlauf erster Linie entzündliche Faktoren eine Rolle spielen. Die MS ist nicht im eigentlichen Sinne eine genetisch bedingte Erkrankung, denn bei genetisch identischen eineiigen Zwillingen kommt es beim Auftreten einer MS bei einem/einer von beiden nicht in jedem Fall auch zum Auftreten der Erkrankung beim anderen Zwilling...

 

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Forschungsinstitutionen und - initiativen


Stiftung Lebensnerv


Koordinierungsstelle und Forum für Initiativen, die MS unter einem ganzheitlichen Blickwinkel betrachten. 1991 von 2 MS-Betroffenen gegründet: Dr. Sigrid Arnade und Susanne Same.

 

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MS-Medikamente


In Forschung und klinischer Erprobung

Sie finden hier eine Liste aller Substanzen und Präparate, die sich zur Zeit weltweit in der klinischen Entwicklung befinden bzw. bereits im Einsatz sind.

 

Diese Liste wird laufend auf dem neuesten Kenntnisstand der Redaktion gehalten. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

>>Liste


Aktuelle Forschungsergebnisse


Zustand von MS-Patienten verschlechtert sich nicht so dramatisch wie bisher angenommen

Bei einer umfangreichen Vergleichsstudie mit der Fragestellung, wie sich die Symptome der MS im Laufe der Zeit verändern, konnten Forscher der Mayo-Klinik in den USA feststellen, dass es bei weniger als der Hälfte der untersuchten Patienten überhaupt zu nennenswerten Verschlechterungen kam.

 

Die Ergebnisse dieser Langzeitstudie, die in der neusten Ausgabe von Neurology [Pittock SJ et al. (2004). Neurology 62:51-59] veröffentlicht wurden, kann allen MS-Patienten Hoffnung geben, die frisch diagnostiziert sind und nun angstvoll den „Verfall“ bis zur schwersten Behinderung erwarten. Auch für die Gesundheitsplaner ergeben sich neue Anforderungen für die zukünftigen Bedürfnisse von MS-Patienten.

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Vitamin D verringert Erkrankungsrisiko bei MS und Arthritis

Gleich zwei Studien haben die positive Wirkung von Vitamin D untersucht: Demnach sinkt das Erkrankungsrisiko sowohl bei rheumatischer Arthritis als auch bei Multipler Sklerose (MS).

 

An den beiden Studien nahmen insgesamt mehr als 200.000 Frauen teil. Jene Probandinnen, die täglich mindestens die empfohlene Menge an Vitamin D zu sich nahmen, hatten ein um 30 Prozent niedrigeres Risiko, an rheumatischer Arthritis zu erkranken. Bei Multipler Sklerose sank dieses Risiko sogar um 40 Prozent.

 

Die Studie "Vitamin D intake is inversely associated with rheumatoid arthritis" von L.A. Merlino und Kollegen ist erschienen in "Arthritis and Rheumatism", Bd. 50, Seiten 72 - 77 (2004).

 

Die zweite Studie "Vitamin D intake and incidence of multiple sclerosis" von K. L. Munger und Kollegen ist erschienen in "Neurology", Bd. 62, Seiten 60 - 65 (2004)./Sr

 

Quelle: science.orf.at

 

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Verlauf und Schwere der Multiplen Sklerose jetzt abschätzbar

US-amerikanische Forscher der New York University School of Medicine haben eine neue Methode entwickelt, um das Ausmaß einer Multiplen Sklerose (Encephalomyelitis disseminata) abschätzen zu können. Das neue Verfahren, das eine MRT (Magnet-Resonanz-Tomografie) und eine Spektroskopie kombiniert, misst eine Chemikalie (N-Acetyl-Aspartat - NAA), die nur in Gehirnzellen vorkommt. Sinkt die Konzentration dieser Chemikalie ab, ist dies ein Zeichen für den Untergang von Hirnzellen. Das Verfahren zeigt damit frühzeitig das Ausmaß einer MS-Erkrankung an und gibt eine Aussage über die Schwere des Verlaufes.

 

Quelle: Clarimedis