Multiple Sklerose
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- 13.05.2015


MS-Basistherapie: Über eine Million Patientenjahre Erfahrung mit Interferon beta-1a s.c. (3x44 µg) zeugen von Wirksamkeit und Vertrauen

 


Progression, Konversion, Reduktion - die Wirksamkeit einer MS-Therapie lässt sich an diesen drei Parametern messen. Seit über 15 Jahren gibt es dazu überzeugende Evidenzdaten für Interferon beta-1a s.c. (3x44 µg) als Basistherapie zur Behandlung der Multiplen Sklerose (MS). So wird das Risiko für Behinderungsprogression um 58% und das Risiko einer Konversion von CIS zu CDMS um 56% reduziert. Die Verringerung der Schubrate wird ebenfalls positiv beeinflusst: Nach Umstellung der Therapie von Interferon beta-1a i.m. (1x30 µg) auf die hochfrequente subkutane Injektion von Interferon beta-1a s.c. (3x44 µg) sank diese um 50%, so ein Ergebnis der EVIDENCE-Studie.

In der Weiterführung der Rebifgruppe (3x44 µg) betrug die Schubratenreduktion 26%. Untermauert werden die Daten zur Wirksamkeit durch eine Meta-Analyse der unabhängigen Cochrane Collaboration. Die Autoren verglichen immunaktive Therapeutika zur Behandlung von MS und konnten zeigen, dass Interferon beta-1a s.c. (3x44 µg) innerhalb aller anderen untersuchten Basistherapien hinsichtlich Schubratenreduktion und Verzögerung der Behinderungsprogression überlegen ist (kombinierte Analyse von RRMS und SPMS, im Zeitraum von 24 Monaten). "Interferon beta-1a s.c. (3x44 µg) verfügt über eine Million Patientenjahre Erfahrung in der MS-Therapie, was für eine belegte Wirksamkeit und überlegene Sicherheit spricht", erläuterte Univ.-Professor Dr. Dr. Sven Meuth, leitender Oberarzt der Klinik für Neurologie an der Universität Münster, bei einer Presseveranstaltung in Hamburg.

Weitere Hinweise für die starke Wirksamkeit lieferte die Post-hoc-Analyse der EVIDENCE-Studie . Unter Interferon beta-1a s.c. (3x44 µg) erreichten signifikant mehr Patienten mit schubförmigem Verlauf (RRMS) den Status "keine feststellbare Krankheitsaktivität" (NEDA = "no evident disease activity") als Patienten, die mit Interferon beta-1a i.m. (1x30 µg) behandelt wurden (Woche 24, 61% vs. 42%, p<0.001). Mit NEDA wird ein von der FDA definiertes, neues Therapieziel zur Wirksamkeit einer Behandlung beschrieben. Es ist erreicht, wenn keine bestätigte Behinderungsprogression vorliegt, es zu keinen weiteren Schüben kommt und keine neuen oder sich vergrößernden Hirnläsionen bestehen.

Die effektive Behandlung mit Interferon beta-1a s.c. (3x44 µg) zeigt sich über die verschiedenen Erkrankungsphasen der MS hinweg: Es ist durch die European Medicines Agency (EMA) für eine breite Anwendung zugelassen - ab einer frühen MS vom ersten klinischen Ereignis (CIS) bis zur sekundär progredienten MS (SPMS) mit aufgesetzten Schüben. Darüber hinaus liegen Daten bei der Behandlung der pädiatrischen MS bereits bei Kindern im Alter von zwei Jahren vor .

Verbesserte Adhärenz durch elektronischen Injektor:
"Die Therapietreue beeinflusst die Behandlung, denn auch das beste Medikament kann nur bei regelmäßiger Anwendung wirken", sagte Dr. med. Boris-Alexander Kallmann, Leiter des multiple sklerose zentrums Bamberg (mszb) am alphaMED. Studien weisen darauf hin, dass der elektronische Injektor RebiSmart® das eigenverantwortliche Engagement der MS-Patienten fördert. So zeigt die SMART-Studie - weltweit die erste prospektive Studie mit echten Adhärenz-Daten - eine sehr hohe Therapietreue : Im Mittel waren nach einem Jahr noch 97% der Patienten adhärent. Einen Schritt weiter geht die READOUTsmart-Studie, deren Dokumentation erst Ende Februar 2015 abgeschlossen wurde: Sie bewertet nicht nur die Therapie-Adhärenz sondern auch die Lebensqualität, psychometrische Parameter sowie gesundheitsökonomische Aspekte. Zwei Interimsanalysen belegen auch hier die gute Therapietreue. Der Anteil der Patienten, die sich mehr als 85% der verordneten Injektionen tatsächlich verabreichten, war jeweils sehr hoch: Nach drei Monaten 93,7 Prozent und nach sechs Monaten 88,6%.

Quelle: JournalMED


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