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- 08.07.2015


Schmerz-Patienten hoffen auf Cannabidiol (CBD)

 


Auf Cannabis als medizinisches Heilmittel hoffen viele Schmerz-Patienten: Ein richtiger Hype ist laut Vaclav Wenzel Cerveny vom Cannabis- Verband Bayern um den Stoff Cannabidiol (CBD) entstanden, der je nach Hanfsorte stärker oder schwächer konzentriert vorkommt und Schmerzen lindern soll.
50 Aussteller aus sieben Nationen zeigen vom Freitag, 10. Juli, bis Sonntag, 12. Juli 2015, auf Deutschlands einziger Hanf-Messe in der Münchner Zenith-Messehalle auf rund 5.000 Quadratmetern alle Facetten rund um das vielseitige Gewächs – sei es als Baustoff, Medizinprodukt oder kulinarische Zutat. „Hanf als medizinisches Heilmittel“ ist Themenschwerpunkt am zweiten Messetag. 15.000 Besucher werden zu dem dreitägigen Messe-, Kongress- und Musikfestival-Event erwartet.

Die Substanzen der Cannabispflanze könnten Millionen von Patienten helfen, so Vaclav Cerveny. Cannabidiol ist einer von 70 Bestandteilen der Hanfpflanze und wie Tetrahydrocannabinol (THC) ein psychoaktives Cannabinoid und hauptsächlich rauschbewirkender Bestandteil der Hanfpflanze (Cannabis). CBD wird ein breites medizinisches Wirkspektrum nachgesagt. Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit.

In Israel erhalten nach Medienberichten mehr als 20.000 Patienten Cannabis-Medikamente. In Deutschland haben laut Bundesgesundheitsministerium 403 Patienten die Erlaubnis, Cannabis einzunehmen. Die Kosten werden in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Entscheiden sich die Patienten für den Eigenanbau von Hanfpflanzen, droht ihnen ein Ermittlungsverfahren. "Die Politik muss hier schnell Klarheit schaffen", fordert Cerveny.

Quelle: Cannabis Verband Bayern


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