Multiple Sklerose
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- 05.06.2013


Aktuelle Umfrage zum Welt-MS-Tag unter Patienten zeigt: Angehörige sind starke Partner beim Umgang mit Multipler Sklerose

 


Im Alltag und bei emotionaler Belastung sind Angehörige für Menschen mit Multipler Sklerose (MS) die wichtigsten Bezugspersonen. Gleichzeitig ist für viele Betroffene der Rückhalt durch Freunde, Kollegen und Arbeitgeber unerlässlich. Sie fürchten jedoch oftmals, ihre Angehörigen zu stark zu belasten. Insgesamt würde mehr Kenntnis über die Erkrankung in der Öffentlichkeit weiterhelfen. Dies bestätigt jetzt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Skopos im Auftrag von Genzyme, die anlässlich des 5. Welt-MS-Tages durchgeführt wurde.

Bei Multiple Sklerose Betroffenen ist deren Lebensqualität und die ihrer Familien beeinträchtigt. Wie wichtig die Rolle der Angehörigen zur Unterstützung von Patienten ist, zeigen die Ergebnisse der vorliegenden Umfrage. 84 Prozent der befragten MS-Patienten gab an, dass für sie im Alltag die Unterstützung durch Familie und Partner sehr wichtig oder wichtig ist. Darüber hinaus sagten 80 Prozent, dass ihre Angehörigen eine emotionale Stütze für sie sind. 65 Prozent der Befragten stellten die Bedeutung des Rückhalts durch Freunde und Kollegen heraus.

Die Patienten sagten, dass Angehörige in jeglicher Form für sie da seien, zum Reden und zur Motivation ebenso, wie bei der Erledigung der Hausarbeit, bei handwerklichen Aufgaben oder wenn Einkäufe zu machen sind. Da Multiple Sklerose je nach Krankheitsverlauf das Seh- und Gehvermögen beeinträchtigt, sind diese Tätigkeiten für viele MS-Patienten nur noch eingeschränkt möglich. Mehr als die Hälfte der Befragten sind jedoch nach wie vor berufstätig. 50 Prozent von ihnen wünscht sich mehr Unterstützung beim Umgang mit MS durch den Arbeitgeber, wie zum Beispiel bei der Gestaltung von Arbeitsabläufen.
Familie und Freundschaften sind belastet

Vielen MS-Patienten fällt es schwer, die Hilfe im Alltag anzunehmen. Sie haben das Gefühl, ihre Familie und ihren Partner zu stark zu belasten. Das gab etwa die Hälfte der Befragten in der Skopos-Umfrage an. 35 Prozent haben sogar das Gefühl, dass ihr Familienleben leidet.
39 Prozent sehen ihre Freundschaften belastet und 42 Prozent geben an, dass sie sich übervorsichtig behandelt fühlen. Sie wünschen sich im Grunde mehr Normalität im Familienleben und in Freundschaften.
Mehr Informationen über MS werden gewünscht

Multiple Sklerose kann sich durch unterschiedliche Erscheinungsformen äußern und wird daher auch die Krankheit der „1000 Gesichter“ genannt. Die Symptome verlaufen von Patient zu Patient sehr unterschiedlich und verändern sich im Laufe der Zeit. Vielen Menschen sind diese Zusammenhänge jedoch nicht bekannt. Darauf weisen 72 Prozent der MS-Patienten in der Skopos-Umfrage hin. Sie finden es wichtig bzw. sehr wichtig, dass MS in der Öffentlichkeit mehr thematisiert wird. Konkret wünschen sich über 60 Prozent ausführlich­ere Informationen über den Krankheitsverlauf und Symptome.

Quelle: Genzyme GmbH


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