Multiple Sklerose
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- 06.05.2015


Welt-MS-Tag 2015: Expertenvorträge für Patienten und Angehörige in Münster

 


Das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) und das Universitätsklinikum Münster richten anlässlich des Welt-MS-Tags mit Unterstützung der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) Münster am Freitag, 29. Mai 2015, eine Vortragsveranstaltung in den Räumen der Bezirksregierung Münster aus. Die Organisatoren wollen so der nach wie vor unheilbaren Krankheit Multiple Sklerose zu mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit verhelfen und über neue Entwicklungen in der Forschung informieren. Seit inzwischen sieben Jahren wird im Rahmen des Welt-MS-Tags im Mai international der Fokus auf die Krankheit gerichtet.

„Unsere Veranstaltung bietet sowohl aktuelle Informationen über Chancen und Risiken der MS-Therapie, als auch einen Einblick in den Stand der MS-Forschung“, so Prof. Dr. Heinz Wiendl, Direktor der Klinik für Allgemeine Neurologie des Universitätsklinikums Münster und stellvertretender Vorstandssprecher des KKNMS. „Viele Patienten sind durch die erweiterte Bandbreite an Therapien und immer wieder auftretende, zum Teil schwere, Nebenwirkungen verunsichert. Es ist uns daher besonders wichtig, den Zuhörern die Gelegenheit zu geben, ihre Fragen zu stellen“, betont Prof. Dr. Heinz Wiendl. Er wird die Veranstaltung mit einem Vortrag zum aktuellen Stand der MS-Therapie eröffnen und die Möglichkeiten, Wirkung und Erfolge der momentan verfügbaren Medikamente erläutern. PD Dr. Luisa Klotz geht im Anschluss auf die Risiken und dadurch notwendige Überwachung der modernen MS-Therapien ein: Welche Untersuchungen sind in welchen Abständen notwendig, um mögliche Nebenwirkungen rechtzeitig zu erkennen? In einem weiteren Vortrag gibt Prof. Dr. Sven Meuth einen Einblick in die aktuellen Forschungsaktivitäten rund um die Multiple Sklerose. Die Teilnehmer erfahren, welchen Fragestellungen sich die Wissenschaft momentan widmet und wie die in Studien gesammelten Daten und Proben hierzu beitragen. Auf die Fatigue geht Diplompsychologe Andreas Johnen im letzten Vortrag des Nachmittags ein. Er ordnet die Ermüdungserscheinung, unter der mehr als die Hälfte der MS-Betroffenen leidet, neuropsychologisch ein und stellt Maßnahmen zur Symptomlinderung vor.

Nach jedem Vortrag sowie in der Pause stehen die Referenten für Fragen zur Verfügung. Außerdem sind der Ortsverein der DMSG für Münster und Umgebung und das KKNMS bereits während des Begrüßungskaffees vor Beginn der Vorträge mit einem Infostand vertreten.

Quelle: Krankheitsbezogenes Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS)


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