Multiple Sklerose
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- 18.04.2018


Stellungnahme der AkdÄ zu Cladribin (Mavenclad®)

 


Frühe Nutzenbewertung § 35a SGB V
Die AkdÄ schließt sich der Bewertung des IQWiG an und sieht für den in der Indikation Multiple Sklerose (MS) zugelassenen Wirkstoff Cladribin ebenfalls keinen Beleg für einen Zusatznutzen.
Der pharmazeutische Unternehmer legt keinen direkten Vergleich mit anderen moderat oder stark wirkenden krankheitsmodifizierenden Wirkstoffen zur Behandlung der MS vor. Die vorgelegten indirekten Vergleiche entsprechen nicht den methodischen Anforderungen. Der endgültige Stellenwert von Cladribin in der Basis- und Eskalationstherapie lässt sich aufgrund der fehlenden Daten noch nicht endgültig beurteilen.

Über den Zusatznutzen beschließt der GBA.
Cladribin ist zugelassen zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit hochaktiver schubförmiger Multipler Sklerose (MS), definiert durch klinische oder bildgebende Befunde.

AkdÄ-Stellungnahme Cladribin (Mavenclad®)
G-BA: Unterlagen zu Cladribin (Mavenclad®)
(u. a. frühe Nutzenbewertung, Dossier des Herstellers)

Quelle: Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft


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