Multiple Sklerose
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- 11.09.2019


FAU-Forscher für Deutschen Zukunftspreis nominiert

 


Prof. Dr. Arnd Dörfler, Leiter der Neuroradiologie am Universitätsklinikum Erlangen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) ist für den Deutschen Zukunftspreis 2019 nominiert worden. Im für die Auszeichnung vorgeschlagenen Dreierteam mit Siemens-Healthineers-Mitarbeiterin Dr. Christina Triantafyllou und dem Heidelberger MR-Physiker Prof. Dr. Mark E. Ladd repräsentiert Dörfler die klinische Forschung. Bereits die Nominierung würdigt die bahnbrechenden Forschungs- und Entwicklungsleistungen der Wissenschaftlerin und der beiden Wissenschaftler: Sie erzielten mit der Entwicklung des ersten für die klinische Nutzung zugelassenen Ultra-Hochfeld-MRT einen weltweiten Durchbruch für die Präzisionsmedizin. Damit kann künftig selbst Patientinnen und Patienten mit winzigen krankhaften Strukturveränderungen im Gehirn – bis dahin in der Bildgebung kaum sichtbar – wirkungsvoll geholfen werden. Die Jury trifft ihre Entscheidung am 27. November, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verleiht den Deutschen Zukunftspreis 2019 am selben Abend noch in Berlin.

Multiple Sklerose (MS) und Epilepsie gehören zu den häufigsten neurologischen Krankheiten. Allein in Deutschland leiden mehr als 200.000 junge Erwachsene an MS, von Epilepsie sind sogar rund eine halbe Million Menschen betroffen. Gerade bei MS-Betroffenen sind frühzeitige Diagnose und schneller Therapiebeginn von großer Bedeutung, um eine spätere Behinderung zu verzögern oder ganz zu verhindern. Aber auch bei Epilepsie ist es bei ausgewählten Patientinnen und Patienten für eine gezielte Behandlung essenziell, Epilepsieherde präzise zu identifizieren, um chirurgische Eingriffe genauer zu planen. Doch im Frühstadium solcher Erkrankungen sind die Veränderungen im Gehirn häufig noch nicht so ausgeprägt, dass sie mit den klinisch etablierten MRT-Systemen bei geringeren Feldstärken diagnostiziert werden könnten. Bis zur Diagnose und zum Therapiebeginn vergeht daher oft wertvolle Zeit.

Mit dem Ultra-Hochfeld-MRT des Magnetom Terra von Siemens Healthineers gelingt es nun, durch einen deutlich höheren Kontrast und Detailgrad in der Bildgebung selbst winzige Veränderungen im Submillimeterbereich darzustellen. Darüber hinaus kann das Gerät durch innovative metabolische und funktionelle Bildgebungstechnologien sogar krankhafte Veränderungen auf Stoffwechselebene sichtbar machen, die in der strukturellen Bildgebung gar nicht zu sehen sind.

Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg


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